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August 2017

Mit 19 Jahren in der Verantwortung stehen

Mit 19 Jahren in der Verantwortung stehen

Lisa Fritz. Mit ihren 19 Jahren ist sie Jansens jüngste Mitdenkerin. Nach erfolgreicher Ausbildung zur Industriekauffrau bei Jansen, gestaltet sie nun im Produktmanagement die Zukunft der Lackfabrik mit. Sie ist mit zuständig für Planung, Entwicklung, Herstellung, Vermarktung und Vertrieb von Speziallösungen für den Profi-Maler.

Frau Fritz, wie haben Sie die letzten drei Jahre bei Jansen erlebt?

Der Unterschied zwischen Schule und Arbeit war am Anfang sehr groß. Daran musste ich mich erst gewöhnen. In den ersten Wochen der Ausbildung passierte sehr viel. Neue Kollegen, neue Aufgaben, neue Berufsschule. Und alles ganztags. Warmes Mittagessen zu Hause, Freizeitsport oder Chillen am Nachmittag fielen von heute auf morgen weg. Ich empfand diese Zeit als sehr aufregend und anstrengend.

Allerdings war es eine positive Aufregung und eine positive Anstrengung. Ich merkte sehr schnell, wie ich mich von Tag zu Tag weiterentwickelte. Die Kollegen, die mich ausbildeten, ließen mich von Beginn an selbstständig arbeiten. Fragen waren erwünscht und wurden jederzeit beantwortet.

Was mir besonders gefiel: Ich wechselte die Abteilungen im Unternehmen. Nachdem ich eine Abteilung als (gefühlte) Expertin verlassen hatte, fing ich in der nächsten wieder als Neuling an. Dieses Auf und Ab war zwar gewöhnungsbedürftig, allerdings merkte ich mit der Zeit etwas Wesentliches: Ich begann, Zusammenhänge zu verstehen und querzudenken. Von da an machte die Sache wirklich Spaß. Ich traute mir mehr zu und äußerte auch meine eigene Meinung. Wenn ich zu Problemlösungen beitragen konnte, fühlte ich mich richtig gut. Ich denke, dass ich in den vergangenen drei Jahren erwachsener geworden bin.
 
Mit 19 Jahren übernehmen Sie jetzt schon Verantwortung. Wie fühlen Sie sich dabei?

Als mir bereits während der Ausbildung die Position im Produktmanagement angeboten wurde, hatte ich schon drei Monate in dieser Abteilung gearbeitet. Ich wusste, diese Aufgabe macht mir Spaß. So frühzeitig eine feste Position zu bekommen, daran hatte ich allerdings im Traum nicht gedacht. Klar, ich hatte Respekt vor der Verantwortung. Allerdings ermunterten mich meine Vorgesetzten und Kollegen, das Angebot anzunehmen. Sie sicherten mir ihre uneingeschränkte Unterstützung zu. Sehr dankbar bin ich an dieser Stelle meinem Chef Frank Jakobs und meinen Kollegen Nicole Unger und Norbert Frenken, die meinen Werdegang täglich begleiten. Natürlich finde ich auch bei meinen Eltern und Geschwistern einen starken Rückhalt.

Das Wichtigste ist meiner Meinung nach: Man muss begeistert sein für die Sache, die man verantwortet. Und wenn dann noch Menschen aus dem persönlichen und beruflichen Umfeld einen unterstützen, dann funktioniert das auch.

Worauf sind Sie heute am meisten stolz?


So früh schon so weit zu sein. Darauf bin ich am meisten stolz. Diesen positiven persönlichen Entwicklungsschub konnte ich vor der Ausbildung bei Jansen so nicht vorhersehen.

Ich bin aber auch stolz darauf, bei Jansen weiter mitarbeiten zu können. Wir haben viel vor in den kommenden Jahren. Mit unseren Produkten wollen wir uns im Markt noch stärker positionieren. Dahinter steckt jede Menge Pionierarbeit. Man kann auch sagen: Wir stehen am Anfang einer neuen Jansen Ära. Und ich begleite diesen Weg von Beginn an. Das ist spannend.

Was haben Sie zukünftig vor? Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?

Nach meinem mittleren Schulabschluss und dem Ausbildungsabschluss benötige ich zwei bis drei Jahre Berufserfahrung, um ein Teilzeit- oder Vollzeitstudium im Fach Marketing absolvieren zu können. Diese Berufserfahrung möchte ich bei Jansen sammeln. Hier kann ich sicher dazulernen und mich weiterentwickeln.

Vielen Dank, Frau Fritz, für das Interview.



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